kleiner Mucki

Wie der kleine Mucki seine Bauchhöhle verließ Teil 2

Wir gingen also mit einigen Sachen in den Kreißsaal zurück. Langsam hatte ich richtige Wehen musste immer wieder tief atmen. Die Hebamme die wir aus dem Geburtsvorbereitungskurs kannten hatte Schicht , sie empfing uns und fragte mich in welchen Kreißsaal ich möchte . Ich wollte in den mit mit den Terrakotta Farben Wänden weil mich das schon bei Besuchen des Kreißsaals beruhigte  und ich mich so wohl darin fühlte. Er würde noch durch gewischt und dann konnten wir hinein. Ich wurde wieder Untersucht und ein Zugang gelegt.Ich  bettelte um eine PDA weil ich die Schmerzen nicht mehr aushalten konnte. Doch dafür musste der Muttermund 3-4cm geöffnet sein. . Oh Gott ich betete das es schnell gehe. Ich veratmete also die Wehen  und lief  wie ein aufgescheuchtes Huhn umher.Als mich unsere Hebamme bat mich für die Untersuchung hinzulegen dachte ich nur oh nein ich kann jetzt unmöglich liegen , ich muss mich bewegen.Doch sie sagte wenn sie ich nicht untersuchte könnten wenn ich rum liefe. Also legte Ich mich hin und sie untersuchte mich. Sie gab das das Ok für eine PDA. Gott sei Dank. Bis die Anästhesie endlich da war dauerte es aber unglaublich lange , so kam es mir jedenfalls vor . Als sie kamen  fragte Ich mich was die vielen Menschen hier wollen. Ich unterschrieb unter Scherzen den Zettel und hört mir die Risiken an. Es war mir  in dem Moment so egal  Hauptsache diese Schmerzen hörten endlich auf. Also machte man sich an meinem Rücken zu schaffen. Mir wurde gesagt Ich solle einen runden Rücken machen und tief ein und ausatmen . Mein Rücken wurde mit kalter Flüssigkeit bespritzt und einer der Anästhesisten erklärte seiner Kollegin was sie zu tun hätte. Eine Anfängerin dachte Ich nur, naja Hauptsache schmerzfrei. Und hätte Ich nicht schon genug mit mir dem ruhig sitzen und dem Atmen und dem aushalten der Wehen zu tun erklärte Sie mir was sie nun täte. Ich fuhr sie an sie solle den Mund halten und es einfach machen das die Schmerzen aufhören. Ich konnte einfach nicht mehr freundlich sein… Dann merkte ich die kühle Flüssigkeit es wirkte. Sie sagte Ich solle mich jetzt ganz langsam hinlegen und fragte mich ob Ich spüren wenn sie ein Kühlpad spüren würde und so weite. Der Schmerz war weg. Alles wurde verklebt und die Mannschaft wünschte uns alles Gute und ging. Es war 6.45 Uhr. Ich durfte erst mal nicht aufstehen und lag so wie ein Maikäfer dort. Atmete und versuchte die Augen zu zu machen und etwas Kraft zu tanken.. Als unsere Hebamme wieder reinkam untersuchte mich und sagte alles sein gut . Ich solle ruhig atmen und mache das gut.Mittlerweile hatte ich mein Zeitgefühl verloren und die Uhr hing hinter mir an der Wand. Ein Greul für mich. Immer wieder drehte mich die Hebamme von links nach rechts. Sie fragte mich ob ich mich auf den Ball setzen will, ich versuchte es aber besser gings mir da nicht ich fühlte mich unwohl und wollte da nur noch runter. Ich versuchte hin und her zu laufen und veratmete immer wieder die Wehen mittlerweile kamen sie im Minutentakt. Ich musste mich zu Untersuchung aufs Bett legen. Der Muttermund war bereits 7cm geöffnet. Also lag noch einiges vor mir. Ich hatte das Gefühl das es nicht weiterging aber unsere Hebamme war anderes Meinung sie sagte immer gleich ist es geschafft. Mittlerweile glaubte ich es Ihr nicht mehr denn sie sagte das schon eine gefühlte Ewigkeit. Der Druck von deinem Köpfchen wurde immer stärker und rutschte immer tiefer ins Becken. Ich stand noch mal auf und sah das es bereits Mittag war. Wieder atmen und bewegen und mittlerweile konnte ich nicht mehr die Wehen hatten an stärke zugenommen der Kopf drückte und ich war erschöpft. So verging die Zeit. Der Herzensmann massierte mir den Rücken mit einen Tennisball und motivierte mich und unsere Hebamme auch wieder Untersuchte sie mich Muttermund war 8cm geöffnet. Ein Fortschritt, dafür waren meine Wehen weniger geworden und so kam ich an den Wehentropf . Mir dir war während der ganzen Zeit alles in Ordnung. Es war ca. 13 Uhr und unsere Hebamme untersuchte mich erneut und sagte der Muttermund sei vollständig geöffnet und sie hoffte mit mir das du noch vor dem Schichtwechsel auf die Welt kam. Mir liefen die Tränen die Wangen runter. Ich konnte nicht mehr. Mittlerweile war ich so fertig das ich einen Kaiserschnitt forderte..tzzz… Unsere Hebamme sagte Ich solle nicht so reden es sei gleich geschafft und es wäre gleich alles vorbei und ich hätte dich in den Armen… Wieso wollte ich ihr nicht glauben …..ich sagte das ich das nicht glaube würde das höre ich schon seid Stunden. Nein es sein wirklich alles gleich geschafft. Sie stellte ihre Kollegin vor und sagte mir sie ginge nach neben an es sei Schichtwechsel . Es kam mir vor wie eine Ewigkeit bis die Kollegin wieder kam.
Sie war etwas rabiater und sagte so Zack Zack Bein hier hin das andere da hin höher mit dem Körper und eh ich mir versah zog und schob sie an mir rum ICH HASSTE SIE…… Dann merkte Ich wie mein Bauch ries und so bekam Ich meinen allerersten Schwangerschaftsstreifen . Jetzt wo es fast geschafft war. tzzz Schwester Rabiater holte die Ärztin hinzu. Ok es war also wirklich gleich Geschafft. Also zusammen reißen und alle Kräfte motivieren. Ich verspürte den Wunsch pressen zu können , doch wie alle Erstgebärenden fragte ich nach . Natürlich dürfen Sie. Bei der nächsten Wehen Kopf auf die Brust und Augen zu und nach Unten drücken. Los geht’s . Ich wusste und merkte das sich was tat dein Köpfchen war auf den Weg nach draußen. Bei der nächsten Wehe nochmal . Und so presste ich erneut. Dann war dein Köpfchen da. Der Herzensmann schaute sich alles genau und und sagte Püppi er ist gleich da. Press noch mal und das tat ich dann auch und dann machte es platsch und du mein Mucki warst geboren . Sie legten mich dir sofort auf den Bauch und ich war unglaublich erleichtert und glücklich . Es war 13.58 Uhr.
Wir vergaßen die Welt um uns herum und all die Schmerzen waren vergessen. Wir genossen die Erste Zeit zu dritt und du machtest  so wunderschöne Glucks Geräusche. Dann nahm dich dein Papa und du wurdest gebadet und vermessen und gewogen. Währenddessen zog mir die Hebamme saubere Kleidung an und Ich wechselte in mein  Bett. Dann kamst du zurück zu mir und wir blieben noch eine Stunde im Kreißsaal und dann ging es in unser Zimmer wo wir die Zeit mit dir genießen konnten. Herzlich Willkommen kleiner Mucki. Wir   hab dich so unglaublich lieb.
*21.12.2010
13.58 Uhr
53 cm
34500 Gramm

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